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FAQ · Bußgelder

Was droht bei Verstößen gegen die DSGVO?

Bußgelder reichen bis 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Häufiger als der Spitzenwert sind Behördenauflagen, Bearbeitungsdruck und der Vertrauensschaden bei Kunden.

Aktualisiert
21. September 2026
Quelle
Art. 83 DSGVO

Kurzantwort

Die DSGVO stuft Verstöße in zwei Kategorien: bis 10 Millionen Euro oder 2 Prozent des Jahresumsatzes und bis 20 Millionen Euro oder 4 Prozent, je nachdem, welche Pflicht verletzt wurde. Maßgeblich sind unter anderem Art, Schwere und Dauer des Verstoßes.

Was im Alltag häufiger trifft

Den meisten Unternehmen entstehen zuerst Kosten durch behördliche Auskunfts- und Prüfverfahren, Pflichten zur Umstellung von Prozessen und beschädigte Kundenbeziehungen, lange bevor ein Spitzenbußgeld droht.

Wie sich das Risiko senkt

Nachvollziehbare Dokumentation, gepflegte Dienstleisterverträge, funktionierende Betroffenenprozesse und geschulte Mitarbeitende sind genau die Abwägungskriterien, mit denen Aufsichtsbehörden den Einzelfall bewerten.

Prüfliste

  • Verarbeitungen und Rechtsgrundlagen dokumentieren
  • Betroffenenanfragen fristgerecht beantworten
  • Dienstleisterverträge und TOM nachweisen
  • Meldewege für Vorfälle festlegen

Weitere Einordnung

Verwandte Datenschutzfragen

72-Stunden-Frist

Wann muss eine Datenschutzpanne gemeldet werden?

Bei einem Risiko für Rechte und Freiheiten betroffener Personen muss eine Meldung an die Aufsichtsbehörde grundsätzlich binnen 72 Stunden geprüft und vorbereitet werden.