DSB-Pflicht
Die Pflicht hängt nicht nur an der Mitarbeiterzahl. Entscheidend sind Art, Umfang und Risiko der Verarbeitung, besondere Datenarten und regelmäßige Kerntätigkeiten.
Aktualisiert: 21. September 2026
72-Stunden-Frist
Bei einem Risiko für Rechte und Freiheiten betroffener Personen muss eine Meldung an die Aufsichtsbehörde grundsätzlich binnen 72 Stunden geprüft und vorbereitet werden.
Aktualisiert: 21. September 2026
KI im Betrieb
Ohne Freigabe, Rechtsgrundlage, Dienstleisterprüfung und klare interne Regeln ist die Eingabe personenbezogener oder vertraulicher Daten in KI-Tools ein ernstes Risiko.
Aktualisiert: 21. September 2026
Kleinstunternehmen
Die oft zitierte Grenze von 20 Mitarbeitenden ist keine Freikarte. Auch kleinere Unternehmen benennen einen Beauftragten, sobald ihr Kerngeschäft auf automatisierter Verarbeitung beruht oder sensible Datenkategorien im Spiel sind.
Aktualisiert: 21. September 2026
Intern oder extern
Ein interner Beauftragter kennt das Geschäft, ein externer bringt Werkzeuge, Aktualität und Unabhängigkeit mit. Entscheidend sind Ressourcen, Interessenkonflikte und wie schnell Wissen ausgebaut wird.
Aktualisiert: 21. September 2026
Bußgelder
Bußgelder reichen bis 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Häufiger als der Spitzenwert sind Behördenauflagen, Bearbeitungsdruck und der Vertrauensschaden bei Kunden.
Aktualisiert: 21. September 2026
Verzeichnis
Ja, sofern nicht eine der engen Ausnahmen greift. Das Verzeichnis dokumentiert, welche Daten zu welchem Zweck auf welcher Rechtsgrundlage verarbeitet werden und wo sie hinfließen.
Aktualisiert: 21. September 2026
Betroffenenrechte
Auskunft, Berichtigung, Löschung und die übrigen Betroffenenrechte sind grundsätzlich innerhalb eines Monats zu beantworten. Komplexe Fälle erlauben eine zweimonatige Verlängerung, aber keine wortlose Untätigkeit.
Aktualisiert: 21. September 2026
Videoüberwachung
Nur unter engen Voraussetzungen. Es braucht einen legitimen Zweck, Verhältnismäßigkeit, Information der Beschäftigten und klare Grenzen bei Dauer, Orten und Auswertung.
Aktualisiert: 21. September 2026
Auftragsverarbeitung
Immer dann, wenn ein Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, also Cloud, Buchhaltung, Support, Recruiting oder Marketing. Ohne Vertrag ist die Verarbeitung formell unzulässig.
Aktualisiert: 21. September 2026
Datenschutzerklärung
Verantwortlicher, Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger, Speicherdauern, Betroffenenrechte und bei Drittlandtransfer die Garantien. Fehlt eine dieser Angaben, ist die Erklärung unvollständig.
Aktualisiert: 21. September 2026
KI-Beauftragter
Eine gesetzliche KI-Beauftragten-Pflicht wie beim Datenschutzbeauftragten gibt es nicht. Aber KI-Nutzung braucht eine verantwortliche Rolle intern, sonst fehlen Freigaben, Dokumentation und Kontrolle.
Aktualisiert: 21. September 2026